Geisterschilder

zur Behördensprache – (kurz) notiert …

Ist es denn die Possibilität? Jo.
Gerade hierzu den [akustischen] „Beweis“ in den Radio-Nachrichten gehört.
In Köln wurden jetzt jede Menge (sog.) Geisterschilder entfernt.
[Was so alles über den Ticker geht, äh, eher Newsletter-Inbox].
Das sind solch Schilder, die teilweise seit Jahren im Verkehrsbetrieb gar keinen Sinn mehr ergeben/ergaben und simply nicht abmontiert wurden [oh ne, oh ne, Formulare über Formulare]. Viele aus Baustellen-Aktionen wurden einfach nur vergessen und nicht mitgenommen. Welche von den beiden Untertypen es mehr gäbe, das blieb (leider) offen. Erwähnt wurde auch der „Typus“, den Passanten verursachen: durch listiges Umplatzieren, um, na ja, verschiedene Grade von Verwirrung und ähnlichem zu stiften. Inwieweit das in irgendeiner Form lustig sein könnte oder gemeint gewesen sein sollte, das bleibt sicherlich immer fallweise unterschiedlich, vor allem wenn’s dann an die Kiste Ordnungswidrigkeiten ginge, die auf keinem Bauwagen Platz findet…

Belustigend nunmehr fand ich den Schluss von diesem kleinen Beitrag, und der ward vermutlich auch Auslöser für die Platzierung in den Nachrichten zur vollen Stunde. Nun, die Gratwanderung News und Feuilleton verschwimmt seit Jahren immer mehr, selbst bei den ö‘-re. Anstalten.

Alsö 😉 im angrenzenden Bundesland haben „Geisterschilder“ offiziell einen sprach-förmlich anderen Hintergrund, der nicht mehr sichtbar ist sozusagen: das sind die Schilder, vornehmlich erwähnt die auf Autobahnen, die aufgrund Tau-Bildung kaum noch lesbar sind.
Okay, jetzt wissen auch Sie Bescheid, wenngleich das Wörtchen [zitiert] „… kaum …“ so ’ne Sache bleibt. Hierzu den Behördler zu befragen, wäre sicherlich schwierig bei der Terminfindung… Doch „Schilda“-Gehabe kennt bekanntlich keine Grenzen… [Und ich meine hierbei nicht die Brandenburgsche Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster mit ihrem nicht fiktiven Ortsschild.]
Bis die Tage.

PS (der Ordnung halber konstatiert): …hab‘ den Nachrichten-Text gar heftig 😉 ausgeschmückt.

PS2: ach ja, besonders interessant könnte die Angelegenheit ausgelegt werden durch findige Rechtsanwälte, wenn es mal im Rahmen Verkehrsstrafrecht bei ’ner Verhandlung darum ginge, inwieweit an besonders heiklen Stellen im öffentlichen Verkehrsraum bei prozentual statistisch erhöht auffälligen Event-Positionen Geschwindigkeitsüberschreitungen auftreten bzw. aufgetreten sein könnten, weil die Hinweisschilder solar unbeheizte Geisterschilder waren, gewesen sein könnten. Nun, dies auszuspinnen, das überlasse ich gern anderen…

Autor: axelculmseegermany

Axel Culmsee (wohnhaft Westerwald): PC-Dienstleister, Computer-Trainer, Lektor (Schlussredakteur) sowie Photo-Services Individuell

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